Then and Now - Hier et aujourd'hui - Einst und Jetzt 

AK aus Oberhausen mit einer Abbildung von 1929 und 1994    AK aus Tschechien mit einer Abbildung von 1939 und Heute    AK aus Osterfeld mit einer Abbildung von 1906 und 1996

Ansichtskarte Châteauneuf-sur-Loire - Chapelle de la Bonne-Dame:

 Châteauneuf-sur-Loire - Chapelle de la Bonne-Dame

Châteauneuf-sur-Loire ist eine französische Gemeinde im Département Loiret in der Region Centre; sie gehört zum Arrondissement Orléans und ist Verwaltungssitz des Kantons Châteauneuf-sur-Loire. Châteauneuf-sur-Loire liegt am Ufer der Loire 25 km östlich von Orléans. Die Kapelle der guten Dame (Chapelle de la Bonne-Dame) in Châteauneuf-sur-Loire ist aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1991 unterhält Châteauneuf-sur-Loire eine Städtepartnerschaft mit Bad Laasphe (Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland).

Then and Now Bergen N.H. Het Huis met de Pilaren - lunchroom  Het Huis met de Pilaren - Raadhuisstraat

Im Restaurant „Het Huis met de Pilaren“ kann zwischen den Säulen des Vordaches mit Blick auf die Kirche gespeist werden.
"Das Haus mit den Säulen" befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1787 in dem Dorf Bergen, Nordholland. Das "Het Huis met de Pilare" war seinerzeit ein Treffpunkt von Schriftstellern, Dichtern, Künstlern und Malern aus Bergen N.H. Das attraktive Gebäude wurde oft Kulisse für viele Fernsehsendungen. Einige bekannte Aufnahmen stammen aus den frühen 70er Jahren.

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Weitere Then-and-Now Ansichtskartenmotive (mit Photos).

Der in Alkmaar, Noordholland

Filmstars USA

Singapore

The Old Curiosity Shop in London


Then-and-Now Fotografie - Das Gestern im Heute finden - mit Tipps zum selber machen

Die Then-and-Now Fotografie spricht von der Verwandlung der Orte. Sie zeigt auf, wie ein Ort sein Gesicht veränderte, auf welche Weise die Zeit auf die Dinge einwirkte und schließlich auch, was geblieben ist von dem Charakter einer Stadt oder einer Landschaft. Die Then-and-Now Fotografie ist in gewisser Weise eine Fotokunst, die durch technische Aufbereitung eines Fotos von Damals den Vergleich zu dem Foto von Heute schafft. Dabei ist das Verfahren, mit dem die Wandlung eines Orte sichtbar gemacht wird angepasst an die Möglichkeiten der modernen Bildbearbeitung und der Digitalisierung von Bildern. Die technische Bearbeitung macht es möglich, die Bilder in Perspektive, Farbe oder Ausschnitt so stark einander anzupassen, bis sie sich wie Zwillinge ähneln - zum Verwechseln ähnlich und doch irgendwie unterschiedlich. Es ist in jedem Fall das Ziel eines passionierten Hobbyfotografen, die Zeit auf diese Weise fest zu halten, für Erstaunen und vielleicht auch für Verwirrung zu sorgen. Denn manchmal ist es - dank der modernen Bearbeitungsmethoden - nur ein kleiner Hinweis, der Aufschluss darüber gibt, welches das ältere der beiden Bilder ist. Die Zeit scheint dann durch zeitgemäße Technik überholt worden zu sein. Aber oft gibt es auch ganz eindeutige Zeichen, die auf die unterschiedlichen Epochen hinweisen - je nachdem welchen zeitlichen Abstand man gewählt hat. An vielen Orten hat sich im Laufe einiger Dekaden ein neues Arrangement an Gebäuden ergeben, wobei nur ein einziges zentrales Objekt (eine Gastwirtschaft beispielsweise) ihr einstiges Antlitz beibehalten hat. Wem es um so ein einzigartiges Objekt geht, der kann ebenso faszinierende Ergebnisse mit der technischen Aufbereitung erzielen, wie der Hobbyfotograf, der den Wandel einer Landschaft in eine urbane Stadtgemeinde technisch nachvollziehbar macht. Die Then-and-Now Fotografie bietet mit all diesen teils aus nostalgischem Interesse, teils aus Gründen der historischen Dokumentation heraus entstandenen Ergebnissen die Möglichkeit, Geschichte zu verstehen und für andere verständlich zu machen. Visuelle Reize brennen sich oft stärker in das Gedächtnis als wir bewusst wahrnehmen. Aus diesem Grund ist die Then-and-Now Fotografie nicht nur eine Quelle der Erinnerung und der Kontemplation, sondern auch ein wichtiger Zeitzeuge für die Entwicklung einer Landschaft, wenn es beispielsweise um Umweltfragen oder städtische Entwicklung geht. Techniken dieser komplexen Fotokunst werden daher schon lange verwendet, um zu beobachten, wie sich Landschaften im Laufe der Zeit durch verschiedene Einflüsse des Menschen oder durch Naturgewalten verändert haben. Hierbei werden nicht nur Zwillingsbilder hergestellt sondern ganze Drillinge, Vierlinge und Fünflinge, die in Form einzelner Abschnitte die Veränderungen darstellen. Nur so lässt sich auch nachvollziehen, wie ein Flusslauf seine Richtung verändert hat oder ein Flussbett rückgängig wurde. Auch viele andere Einzelheiten lassen sich durch den bildnerischen Vergleich deutlich darstellen. Auf die vielen Anwendungen der Fotokunst wollen wir hier nicht weiter eingehen. Und es ist gleichsam jedem selbst überlassen, welches Motiv er für seine visuelle Darstellung wählt. Zusammenfassend ist die Then-and-Now Fotografie also sehr vielseitig einsetzbar und aus modernen Stadtarchiven genauso wenig weg zu denken, wie aus der virtuellen Dunkelkammer passionierter Historiker oder Hobbyfotografen. Das Bild von einem verträumten Archivar stimmt dabei jedoch nicht ganz, denn die Technik, die zum Einsatz kommen soll ist - wie schon erwähnt - alles andere als antiquiert. Ein interessanter Gegensatz, der hier vereint wird: Das Alte kommt mit Hilfe des Neuen zu Tage. Der nächste Abschnitt erklärt die einzelnen technischen Schritte, die zu guten Ergebnissen führen.

Der Weg zur Darstellung von Then-and-Now Bildern

Um die Faszination und Aufmerksamkeit des Betrachters auf die fotografierten Objekte zu lenken, ist eine gute Sachkenntnis zur Fotografie und zur Digitalisierung von Bildern notwendig. Die folgenden Tipps dienen also dazu, ein paar grobe Fehler schon in den Anfängen der Beschäftigung mit der Then-and-Now Fotografie zu vermeiden und dabei gute Ergebnisse zu erzielen. Im ersten Schritt geht es darum, das Foto von Einst („Then“ Picture) zu scannen. Das gescante Bild muss als Datei gespeichert werden um weiter bearbeitet werden zu können. Sobald das Bild eingescant wurde und in einem bestimmten Format gespeichert wurde, sollte ein Ausdruck erfolgen. Dieser dient dazu, einen ersten Eindruck zu bekommen, wie Auflösung, Format, Perspektive, Farbe und anderes auf dem Bild dargestellt werden. Sie haben jetzt den ersten Teil, das Bild von Einst fertig gestellt und es dient beim weiteren Vorgehen als Richtlinie für die Herstellung eines Partnerbildes, dem Bild, das den Ort oder Ausschnitt von Jetzt zeigt. Um das Bild von Heute dem Bild von Gestern schon weitgehend anzupassen, müssen Sie eine Perspektive des ersten Ausdrucks finden, die man als Betrachter des Bildes einnimmt, um dieser bei der Herstellung des zweiten Bildes möglichst nahe zu kommen. Sie können hierfür Notizen auf dem Ausdruck machen, die Ihnen später bei der Fotografie des Partnerbildes als Orientierung dienen kann. Bei der Erstellung des Jetzt-Bildes müssen Sie also dieselbe Perspektive einnehmen, die bei dem Damals Bild eingenommen wurde. Sie können bei den Fotografien mit Licht und Fokus etwas variieren, um die beste Perspektive auf das Objekt zu erreichen und dem Zwillingsbild möglichst nahe zu kommen. Als Tipp sei gesagt, dass man sich vor allem auf die Höhe vom Boden aus gemessen orientieren sollte, um dem ersten Bild möglichst nahe kommen. Um eine Überprüfung zu machen, sollte nun auch das Bild von heute entwickelt bzw. als Datei auf Ihren Rechner geladen und ausgedruckt werden. Um einen genauen Abgleich zu machen, gibt es die Möglichkeit, die beiden Bilder in digitalisierter Fassung übereinander zu legen. Dafür muss eines der Bilder auf das andere kopiert werden. Dadurch lässt sich erkennen, wie kompatibel die Bilder zueinander sind und ob die Perspektive stimmig ist. Sollte dies nicht so sein - und zumeist ist dies trotz genauer Berechnungen und perspektivischer Arbeit nicht der Fall, kann an dem zuletzt geschossenen Foto nachgearbeitet werden. Solange, bis die Bilder nahezu "deckungsgleich" übereinander liegen. Wo dieser Teil abgeschlossen ist, kann es sodann an die Feinarbeit gehen. Hier muss meist an dem Farbton, dem Licht (der Helligkeit) oder an anderen Details gearbeitet werden, sodass nicht nur die Perspektive den gleichen Blick auf das Objekt freilässt sondern auch eine ähnliche Stimmung und Atmosphäre auf den Bildern entsteht. Dies ist wichtig, um die täuschende Ähnlichkeit der beiden Bilder zu verstärken und sie wie ein Zwillingspaar erscheinen zu lassen, die man kaum noch auseinanderhalten kann. Kurzum soll der Betrachter für eine Weile an die Betrachtung der Bilder gefesselt werden und nach Details Ausschau halten, die Auskunft über den Altersunterschied der beiden Bilder geben. Wichtig ist zuletzt, dass die Bilder auf exakt dieselbe Größe skaliert werden. Hierfür muss man eventuell etwas mehr Zeit einplanen, denn durch die Skalierung können andere Details verloren gehen oder der Ausschnitt wird unwillkürlich verändert. In dem Fall müsste man also noch einmal nacharbeiten. Sind die beiden Paare aufeinander ausgerichtet, können sie als eine Datei auf die Homepage oder ins Web (Blog) hochgeladen werden. Die genannten Schritte können sicherlich eine detaillierte technische Einweisung in die Welt der digitalisierten Fotografie und Bildbearbeitung nicht ersetzen. Vorkenntnisse sollten also in jedem Fall vorhanden sein, sowie auch die technischen Mittel und Möglichkeiten. Ohne Scanner - am besten mit der erweiterten Option Dias einscannen zu können - und Fotodrucker sollten vorhanden oder zugänglich sein.

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